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Lfd Nr Jahr Monat Tag Eintrag Namen Referenz
6 1791 Im Jahr 1791, am 3. August, war in Esterház die Installation des Fürsten Anton Fürst Anton Esterházy Band 01 (I.), Seite 1r
7 1794 Im Jahre 1794, am 24. Juni, war in Eisenstadt die Installation des Fürsten Niklas. Die Witterung war sehr ungünstig, ein fürchterlicher Wolkenbruch wütete im Theater, im Garten, im Schlossgraben und den errichteten Ehrenpforten Fürst Niklas Esterházy Band 01 (I.), Seite 1v
8 1790 Mein Vater Georg Rosenbaum starb am 17. Juli 1790 in meinen Armen im 61. Jahre in Eisenstadt früh zwischen 3 und 4 h. Sein Verlust ist unersetzlich. Georg Rosenbaum (Vater von Joseph Carl Rosenbaum) Band 01 (I.), Seite 1r
9 1795 Meine Schwester Klara starb am 14. Dezember 1795 in meinen Armen im 20. Jahre, nach Mittags zwischen 4 und 5 h. Ich liebte sie herzlich, sie war ein gutes Mädchen. Klara (Rosenbaum) (Schwester von Joseph Carl Rosenbaum) Band 01 (I.), Seite 1r
10 1797 Im Juli 1797 starb meiner Mutter Bruder Martin Hitzinger. Martin Hitzinger (Mutter von Joseph Carl Rosenbaum) Band 01 (I.), Seite 3r
Peter Prokop: Die Tagebücher des Joseph Carl Rosenbaum (ÖNB SN 194- 204) - eine Arbeitstransskription.

Die nachstehende Arbeitstransskription der in der Österreichischen Nationalbibliothek (Sammlung von Handschriften und Alten Drucken) in 11 Manuskriptbänden aufbewahrten Tagebücher des gräflich Esterházyschen Sekretärs Joseph Carl Rosenbaum (1757-1829) wurde vom Autor ursprünglich für private Zwecke als Findhilfe für architekturgeschichtliche Recherchen angefertigt, um das digitale Auffinden von Personen und Zusammenhängen zu erleichtern, die im Zusammenhang mit der Arbeit am „Architektenlexikon Wien 1770-1945“ relevant wurden. Es handelt sich demnach lediglich um eine Findhilfe, keineswegs aber um eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Edition. Diesem Primärzweck entsprechend, weicht die Transskription vom Originaltext in folgenden Details ab:

  • Rosenbaums biedermeierliche Schreibweise wurde modernisiert, seine Syntax jedoch weitgehend beibehalten; seine nicht immer eindeutige Interpunktation (mittels Bindestrichen) jedoch durch die heute gebräuchliche ersetzt.
  • Innerhalb der einzelnen Tageseintragungen wurden die gelegentlich vorkommenden Wiederholungen ein und desselben Sachverhaltes zusammengezogen.
  • Die von Rosenbaum ausgeschriebenen Wochentagsnamen wurden weggelassen, da mit dem Datum des jeweiligen Tageseintrags redundant. Dieses wurde im Format Jahr / Monat / Tag wiedergegeben. Die Bezeichnungen von Feiertagen wurden beibehalten. •Die ab etwa 1816 stereotyp wiederkehrenden Notizen zum täglichen Wetter und zum jeweiligen Programm der Hoftheater und des Theaters an der Wien wurden an den Beginn des jeweiligen Tageseintrages gerückt.
  • Bei Personennamen, deren Schreibweise bei Rosenbaum nicht selten variiert, wurde eine einheitliche und möglichst dokumentarisch belegte Schreibweise angewendet.
  • Fragliche Lesungen von Personen-, Ortsnamen u. dgl. wurden durch nachgestellte Fragezeichen (?) gekennzeichnet, Rosenbaumsche Abkürzungen entweder ausgeschrieben oder ihre wahrscheinliche Ergänzung in eckige Klammern gesetzt. Abgesehen davon wurde auf möglichste inhaltliche Vollständigkeit der Textwiedergabe geachtet. Kleinere Auslassungen und Tippfehler sind bei einer manuellen Eingabe von rund 9 Millionen Zeichen trotz aller Sorgfalt nicht ganz auszuschließen. Wem aber mit der raschen Auffindbarkeit von Personen, Orten, Sachbegriffen etc. gedient ist, ist eingeladen, sich dieser Ressource zu bedienen.

Der Autor ersucht lediglich um Einhaltung der üblichen Zitierungsusancen (siehe obenstehender Titel oder abgekürzt, z B. in Fußnoten Datum des zitierten Eintrages, bzw. bei Einträgen ohne Datum mit Band und pagina).


(†) Peter Prokop, Wien, im Februar 2016

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