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Windig, heftiger Staub, trüb; nach Mittag Regen. Im Burgtheater „Man kann sich irren“, „Deutsche Kleinstädter“, Mad. Costenoble als Unter-Steuereinnehmerin. Im Theater an der Wien „Zwei Worte“, „Wäschermädchen“. Früh zum Grafen, Bertoli, sah das Militär im Stadtgraben, schrieb meinem Bruder. Richart ist unser Gast; nach Mittag zu Haus. Schrieb dem Sträubl durch Brauner (?), sagte, dass ich den Brauner zur Aufsicht der Leute will, dass ich gerne zahlen, aber kein Geld verwerfen will. Jeanettl kam und blieb bei Therese, die Goldmann gesellte sich zu ihnen. Um 5 h heiterte es sich auf und ich eilte auf den Gartengrund. Später kam Sträubl und ich besprach mich mit ihm bis 8 h. Mit Hoffmann nach Haus, ins Theater an der Wien, dann ins Burgtheater, sah noch den 4. und 5. Akt, sprach mit Ohms. Dann zur Weintraube mit Ullmann, Jungmann. Kurs 283 fl..
Band 08 (VIII.), Seite 118v
06.08.1816
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