Die Tagebücher des Joseph Carl Rosenbaum [6618]

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1815
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Im Burgtheater „Toni“, dann „Geteiltes Herz“, im Kärntnertor-Theater „Witwer“, „Die Feier der Grazien“, neues Divertissement von Aumer, im Theater an der Wien „Zauberflöte“. Abreise des Grafen mit Ferdinand Pergen nach Magendorf. Den Vormittag mit Bertoli die Wollsäcke versiegeln. Mittags speiste Elsler da. Therese und ich waren bei Richart, wohin Peter und sie von Baden kamen. Nach Mittag zu Haus, Stifft, Richart kamen zum Kaffee, zur Richart. Abends mit Jungmann ins Leopoldstädter Theater, „Staberls Wiedergenesung“, Lustspiel in 1 Akt von Bäuerle, „Robert und Nina“, oder „Die Räuber“. Gedrängt voll, schmähliche Hitze. Um 3 h waren schon alle Sitze versessen, ich bekam ein Plätzchen neben der Kassiererswitwe Vanier (?), welche jetzt in der Krüglergasse beim Greissler im 2. Stock, No 10 wohnt. Das Stück langweilte, der Lärm war groß, das Opfer noch grösser. Kurs 340 fl., der # 15 fl. 52 x.
Band 08 (VIII.), Seite 74v
13.09.1815
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