Die Tagebücher des Joseph Carl Rosenbaum [6609]

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1815
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Nebel, dann heiter, nach Mittag trüb. Im Burgtheater „Organe des Gehirns“, „Wahn“, im Kärntnertor-Theater „Ein Schelm tut mehr als er kann“, „Zephyr und Flora“, im Theater an der Wien „Don Juan“ mit Radichi und der Hönig. Früh zum Grafen, mit dem Geld zusammenrichten für die Terzaghi beschäftigt. Verkaufte beim Liebmann Zwanziger. Mit DelChiaro im Garten, sie lud mich für morgen zum Abschiedsdiner ein. Werlen hat mich zur Serenade des Kerner – als Registraturdirektor – mit ganzem Orchester eingeladen. Der Verwalter Spindler zahlt die Lehrer für den Motesiczky. Jenik kam, mit ihm rechnete ich zusammen, zahlte ihm; er reist künftige Woche nach Butschowitz, wohin die ganze Buchhaltung verbannt ist. Zum Liebmann zur Moser, soupierte da. Mit Molitor, Wetzlar und Bauer zur Serenade, von Piringer veranstaltet; Ouvertüre zu „Egmont“ von Beethoven, aus „Anakreon“ von Cherubini, Bayr spielte Flöte, Pechatschek Violine und […?, Name fehlt] Violoncello solo. Erst nach 12 h kam ich nach Haus; ein finsterer, regenschwangerer Abend. Kurs 338 fl..
Band 08 (VIII.), Seite 73v
04.09.1815
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