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Heiter, kalt, nach Mittag Sturm und Regen. Im Kärntnertor-Theater „Joseph und seine Brüder“, im Theater an der Wien „Klara von Hoheneichen.“ Früh zum Grafen, welcher sich erholt. Zu Radl auf den Fischmarkt, zum Schießl, lud ihn zum Speisen, Kárner, Pater Benedikt, Prokurator Ech, Bartscherer (?), Langhans (?). Therese brachte Moser Krebsen, ich ließ ihr 5 Bouteillen Himbeersaft einsieden. Mericzay schickte Zwieback, zusammen Rechnung mit Gittig und Schreibers. Um 6 h zu Haus, zur Rosen um ½ 8 h. Zum Herrn v. Schnedt (?), Fiedlers (?) Tisch-Pianoforte zu hören, welches von außerordentlicher Wirkung ist. Die Ouvertüre aus der „Zauberflöte“ entzückte mich. Vor 9 h führte ich Therese nach Hause, dann in Compagnie.
Band 08 (VIII.), Seite 69r
28.07.1815
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