Die Tagebücher des Joseph Carl Rosenbaum [6564]

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1815
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Trüb, schwül. Im Kärntnertor-Theater „Trau, schau, wem“, im Theater an der Wien „Don Juan“. Früh mit meinem Hause beschäftigt, dann sprach ich die Schenk, blieb in Gesellschaft. Vor Tische fuhr ich noch zum Lackierer Müller und zum Sattler Stelting (?). Mittags mit Rumpelmayer in den Prater zum Paperl, beim Benkó tranken wir Kaffee. Vor 6 h zu Haus, schrieb an den Grafen. Um 8 h mit Therese zu Taroni, Gefrorenes essen, fand nachher Ullmann und blieb in Compagnie. Der Abend war heiter. Blücher legte Paris eine Kontribution von 150 Millionen Francs auf, ließ die eiserne Jenaer Brücke zusammen schießen, welche sie ihm aber mit Geld abkauften
Band 08 (VIII.), Seite 68v
21.07.1815
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