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Schnee und Tauwetter. Früh zum Grafen und Richart, mit der ich wegen Therese verschiedenes zu reden hatte. Mittags allein. Nach Tische war ich zu Hause, schlief eine Stunde, plauderte mit Salieri, der mir erzählte, dass er aus den „Hussiten“ eine Oper schreibt. Besuchte Kárner, nach 5 h fuhren wir zum Bankier Vanderart (?), bei welchem die Stollhofer wohnt, und um 6 h ins Burgtheater. Zum 1. Mal „Der Ton unserer Zeit“, Lustspiel in 1 Akt, dann „Waldmädchen“. Das Lustspiel von Jünger hat viel Witz und unterhielt. Ich befand mich in der gewöhnlichen Gesellschaft und war angenehm unterhalten. Nach dem Theater in Morpheus' Arme.
Band 05 (V.), Seite 16r
27.02.1804
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