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Ein heiterer Tag. Früh zum Grafen, zu den Flüchtlingen, mit Lang auf die Glacis, zum Kanal, auf welchem wir Schlittfahren und mit Schlittschuhen sahen. Mittags waren wir zusammen. Therese speiste bei Hitzinger. Um 6 h holte ich sie bei der Gulyás ab, wir gingen zusammen zu Vulcani, um seine erste theatralische Vorstellung zu sehen „Die Banditenbraut", eine Bearbeitung des „Abällino“. Die Dekorationen sind recht artig, mitsamt der Schlusskurtine von Vulcani selbst, 3 von L[orenzo ?]. Sacchetti. Es ist unglaublich, wieviel auf diesem kleinen Theater geschieht, wie eng der Raum ist. Vulcani und die Gabrieli spielten gut, die übrigen sind kaum erträglich. Nach dem Theater ins Bett.
Band 05 (V.), Seite 15r
19.02.1804
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