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Früh zur großen Lottoziehung im Hörsaal von St. Anna; da kam ich mit Woller zusammen. Wir gingen in der Stadt herum, dann zum Grafen und Richart. Die Töpfer Babett war unser Gast, wir unterhielten uns gut und waren froh. Nach Tische arbeitete ich, dann zu Klimbke wegen Holzzettel und zu Kárner. Bei Kárner tanken Burgerth und ich Tokajer, dann abends zusammen ins Kärntnertor-Theater „Regulus“, anstatt der unvergesslichen Nouseul die Krüger als Attilia; der Gedanke ist schon unerträglich. Die Krüger erregte Unwillen und Lachen, einige versuchten zu klatschen, die meisten zischten. Im Theater waren die Spuler und Richart, im 3. Stock sprach und bedauerte ich Collin. Erst um ¼ auf 11 h endigte sich die Tragödie. Nach dem Theater ins Bett. Therese war den Abend zu Haus.
Band 05 (V.), Seite 15r
17.02.1804
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